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Die Auszubildenden des 1.Ausbildungsjahres "Koch/Köchin" treffen die Fußball-Weltmeister 2014 in Berlin

Die angehenden Köche und Köchinnen des 1.Ausbildungsjahres an der Walter-Gropius-Schule waren in Berlin dabei, als der Fifa-WM-Pokal am 15. Juli 2014 vor ihren Augen von der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, den Weltmeistern 2014, nach oben gestreckt wurde. Wie es zu dieser überraschenden Begegnung kam, grenzt (fast)an ein Fußball-Wunder! 

Der Klassenlehrer Herr Rafael Meyer hatte mit seinen SchülerInnen etwa 6 Wochen vor dem 15. Juli 2014 eine eintägige Klassenfahrt nach Berlin geplant, in deren Mittelpunkt der Besuch geschichtlich und politisch bedeutsamer Orte stehen sollte. So war ein vorgesehener Höhepunkt der Besuch der Glaskuppel im Reichtagsgebäude um 12.15 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt hatte keiner der beteiligten geahnt, dass ein ganz anderes Ereignis der Höhepunkt dieser Fahrt werden sollte. 
Nachdem am  Sonntag, den 13. Juli 2014 die deutsche Nationalmannschaft die Fußballweltmeisterschaft in Rio de Janeiro in Brasilien gewonnen hatte, sollte am 15. Juli um 9.00 Uhr  die deutsche Nationalmannschaft ihren Sieg am Brandenburger Tor feiern. So  freuten sich alle Auszubildende und deren Lehrkräfte Rafael Meyer, Lena Grünling und Till Weinert auf das besondere Flair dieses Tages in Berlin, obwohl ihnen bewusst war, dass sie aufgrund ihrer erst um 11.15 Uhr geplanten Ankunft keine Chance hätten, dieses Geschehen zumindest aus der Ferne zu beobachten.
Doch es sollte alles anders kommen. Schon während der Fahrt von Hildesheim nach Berlin informierten die Medien die Zuhörer darüber, dass der Flug der Mannschaft über 2 Stunden Verspätung hätte und die Fanmeile bereits schon morgens gesperrt worden sei. Tatsächlich sah sich die Klasse bei der Ankunft im Berliner Hauptbahnhof einer unendlich große Menge von Menschen gegenüber. Ein Durchkommen zum Reichstagsgebäude schien unmöglich. Wie durch ein Wunder  schafften es alle Beteiligten dennoch, bis zur abgesperrten Brücke durchzudringen. Dort zeigte Herr Meyer einem Polizisten die Bescheinigung des deutschen Bundestages, die besagte, dass die Klasse um 12.15 Uhr einen Termin zur Besichtigung des Glaskuppel habe. Im Verlauf des Gesprächs fragte der  äußerst freundliche Staatsdiener Herrn Meyer, ob die Klasse die Nationalmannschaft nicht begrüßen wolle, denn so nah kämen sie ihnen wohl nicht wieder. Natürlich bejahten alle SchülerInnen diese Frage mit Begeisterung und schon befanden sich alle Teilnehmer der Klassenfahrt mitten in der jubelnden Menge. Tatsächlich konnten sie wenige Minuten darauf die Nationalmannschaft mit dem WM-Pokal an sich vorbei ziehen sehen, nur unglaubliche 3 Meter entfernt.
Nach diesem emotional berührenden Moment passierten die Auszubildenden mit ihren Lehrkräfte die Brücke um pünktlich um 12.15 Uhr zum Reichstagsgebäude zu gelangen. Die Freude über das Erlebnis hielt auch noch während des Besuchs im Reichstagsgebäude an und auch die weiteren (geplanten) Erlebnisse in Berlin mit dem Besuch des Brandenburger Tors, Potsdamer Platz usw. konnten durch das Treffen mit der Nationalmannschaft nicht mehr getoppt werden. Die Auszubildenden erlebten einen besonderen, im wahrsten Sinne des Wortes historischen Besuch in Berlin.