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Sprachförderung wird an der Walter-Gropius-Schule großgeschrieben –
die Walter-Gropius-Schule wurde 2012 zur DaZNet-Schule ernannt!

Das Projekt „DaZNet“ – Netzwerk für Deutsch als Zweit- und Bildungssprache, Interkulturelle Kompetenz und Mehrsprachigkeit - wurde vom niedersächsischen Kultusministerium initiiert, um bis zum Jahre 2015 sukzessive 15 regionale Zentren mit didaktischen Werkstätten zur Sprachförderung an niedersächsischen Schulen aufzubauen – eines davon in Hildesheim. Hier sind allgemein- und berufsbildende Schulen mit einem erhöhten Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund miteinander vernetzt. Jede Schule wird von einem eigenen Sprachlernkoordinator bzw. einer eigenen Sprachlernkoordinatorin aus dem Kollegium betreut, die/der eine einjährige Ausbildung durchlaufen hat. Die Sprachlernkoordination und die Netzwerke werden von einem professionell am FörMIG-Institut der Universität Hamburg ausgebildeten Moderatorenteam beraten, unterstützt und fortgebildet. Als DaZNet-Moderatorin für die Berufsbildenden Schulen der Region Hildesheim ist Frau Susanne Oppermann zuständig, die im Bereich Deutsch als Zweitsprache an der Walter-Gropius-Schule tätig ist.

Ziel des DaZNet-Projektes ist es, eine durchgängige Sprachbildung in allen Schulfächern, Schulformen und Bildungsgängen vom Elementarbereich bis in die Berufliche Bildung hinein zu erreichen und als festen Bestandteil der Qualitätsentwicklung von Unterricht und Schule zu etablieren. Dabei werden folgende Leitsätze beachtet:

  • Sprachliche Bildung und Förderung ist gemeinsame pädagogische Aufgabe aller Lehrkräfte (Fachtheorie und Fachpraxis), Schulformen (von der BES bis zur FOS) und Unterrichtsfächer (auch z. B. Mathematik, Fachtheorie, Fachpraxis etc.).
  • Die Sprachbildungskompetenzen der Lehrkräfte werden durch Fortbildung und Vernetzung gefördert.
  • Die durchgängige Sprachbildung wird im Schulprogramm verankert.
  • Schule öffnet sich interkulturell und fasst individuelle Mehrsprachigkeit als Potenzial auf.
  • Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern sind wesentlich für gelingende (Sprach-)Bildungsprozesse und werden deshalb intensiviert.
  • Vernetzungen innerhalb der Schule, zwischen Schulen und anderen Bildungseinrichtungen fördern ein erfolgreiches pädagogisches Übergangsmanagement.

Die durchgängige Sprachförderung ermöglicht es, folgende bildungspolitischen Ziele zu erreichen:

  • Verbesserung der Bildungschancen unabhängig von sozialer, sprachlicher und kultureller Herkunft
  • Erhöhung des Anteils von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund an (höheren) Schulabschlüssen
  • Reduzierung der Schulabbrecher- und Wiederholerquote durch Sprachförderung

Das DaZNet-Projekt fördert nicht nur im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ), sondern auch beim Erwerb der sogenannten Bildungssprache, die der Schriftsprache näher steht, Fachwörter enthält, abstrakter, grammatikalisch komplexer und exakter ist als die Alltagsprache.Der Umgang mit der Bildungssprache fällt vielen Schülerinnen und Schülern schwer, weil in ihrem Umfeld ganz anders gesprochen wird – insbesondere wenn es sich um bildungsferne und/oder migrantische Familien handelt.

Im Jahre 2015 wechselt DaZNet von der Projekt- in die Verstetigungsphase. Aus den Ergebnissen der wissenschaftlichen Evaluation unter Leitung von Prof. Dr. Katja Koch, TU Braunschweig, werden Gelingensbedingungen durchgängiger Sprachbildung erarbeitet und für den Transfer in die Verstetigungsphase zur Verfügung gestellt.

Für Rückfragen steht Ihnen gerne unsere Sprachlernkoordinatorin, Frau Oppermann, persönlich oder unter daznet@bbs-walter-gropius.de zur Verfügung.

Weiterführende Informationen finden Sie unter folgenden Links:
http://www.mk.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=32226&article_id=111022&_psmand=8
http://nibis.ni.schule.de/nibis.phtml?menid=2767
http://www.foermig.uni-hamburg.de/web/de/all/lpr/niedersachsen/index.html
http://www.mk.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=31470&article_id=107637&_psmand=8

 

 
 
 
 
 


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